Doppelkammer-Gasanalyse - Formaldehyd-Bestimmung nach EN 717-2
GA 5000
Die Gasanalyse-Methode nach DIN EN 717-2 ist ein Schnellmessverfahren, bei dem die Formaldehyd-Emissionen von Holzwerkstoffen bei 60 °C über vier Stunden gemessen werden. Die Formaldehyd-Emission wird in mg/m²h angegeben und bezieht sich auf die nicht abgedichtete Gesamtoberfläche der Probenkörper (400 mm x 50 mm). Die Schmalflächen der Probenkörper werden vor der Prüfung versiegelt.
Ihr Nutzen durch den Einsatz der GreCon GA 5000
- Formaldehyd-Emissions-Bestimmung in wenigen Stunden nach EN 717-2
- Als alternative Testmethode anerkannt vom California Air Resources Board (CARB)
- Messung von zwei Proben gleichzeitig
- Prozess- und Qualitätskontrolle
- Signifikante Korrelationen zu Referenzmethoden nach EN und ASTM sind vorhanden
Messprinzip
Der gefilterte und vorgetrocknete Luftstrom in der Prüfkammer beträgt 60 l/h. Der Luftstrom mit dem abgegebenen Formaldehyd des Prüflings wird aus der Prüfkammer jeweils für eine Stunde in ein Paar von acht Waschflaschen mit Wasser geleitet, in denen der Formaldehyd aufgefangen wird. Der Formaldehyd-Gehalt wird anschließend mittels der Acetylaceton-Methode spektrophotometrisch bei einer Wellenlänge von 412 nm bestimmt.








