Inline-Dickenmessung zur Qualitäts und Produktionssicherung mit Laser-Technologie
DML 5000
Die GreCon-Dickenmessanlage DML 5000 ermöglicht eine Verstetigung der Produktionsprozesse und eröffnet zudem die Erschließung entscheidender Produktionsreserven. Die Verfügbarkeit der Anlagen wird gesteigert und ihre Profitabilität erhöht. Die Inline-Laser-Dickenmessanlage DML 5000 erfasst die Dicke von verschiedenen Werkstoffen berührungslos. Sie wird zur Produktionsüberwachung und zur Qualitätssicherung eingesetzt. Bevorzugt kommt diese Anlage überall dort zum Einsatz, wo Oberflächen eine Berührung mit taktilen Systemen nicht zulassen oder dort, wo weiche und feuchte Werkstoffe gemessen werden müssen.
Das berührungslose Abtasten durch den Laserstrahl ermöglicht außerdem eine Messwertaufnahme bis hin zu den äußeren Materialkanten. Mit dieser Messanlage erhalten Sie ein Produkt, das Ihnen hilft, eine gleichbleibende Qualität zu produzieren und Ihnen somit einen wesentlichen wirtschaftlichen Vorteil bringt.
Schwankungen von Materialdicken sind in einer Produktionslinie unerwünscht, mit Hilfe einer kontinuierlichen Messanlage lassen sich Sollwertabweichungen reduzieren. Bei den geforderten Qualitätsstandards führt dies zu einer Qualitätserhöhung und somit zu einem wirtschaftlichen Vorteil. Gleichzeitig können permanente Übertoleranzen in der Produktion abgebaut werden, was teilweise zu erheblichen Materialeinsparungen führen kann. Die DML 5000 Laser-Dickenmessung wertet „inline“ das Messgut noch in der Produktionslinie aus und gibt die Messdaten aus dem aktuellen Fertigungsprozess wieder.
Die optimale Ausnutzung der Rohstoffressourcen wird durch Signalisierung von vorgegebenen Toleranzverletzungen erzielt. Es werden kritische Produktionstrends frühzeitig erkannt, entsprechend effektiv kann gegengesteuert werden. Eine Datenrückführung von der Laser-Dickenmessung DML 5000 an ein Prozessleitsystem ermöglicht den Aufbau einer optimierten Regelstrecke. Umrüst- oder Anfahrtszeiten bei der Produktumstellung werden minimiert.
Bauarten
Fast jede Einbausituation kann durch die modular angeordneten Anlagenkomponenten realisiert werden. Standortwechsel oder geplante Umrüstungen sind innerhalb kurzer Rüstzeiten problemlos möglich. Die Messanlage wird individuell auf die Anforderungen und örtlichen Gegebenheiten abgestimmt.
Messprinzip
Grundsätzlich wird zwischen zwei Messverfahren unterschieden.
- Triangulationsmessverfahren:
Ein Lichtspot wird von einer Laserdiode auf das Messgut gerichtet. Über eine Empfangslinse wird der vom Messgut reflektierte Lichtspot fokussiert und von einem photosensitiven Positionsempfänger aufgenommen. Eine Abstandsänderung des Materials verursacht eine Winkelveränderung des reflektierten Lichtspots auf dem Positionsempfänger. Das Eingangssignal am Empfänger ändert sich hierdurch und damit auch der Messwert.
- Abschattungslasertechnologie:
Ein Strahlenbündel wird über eine Laserdiode zu einer gegenüberliegenden Fotodiode ausgestrahlt. Diese Fotodiode setzt das eingehende Licht in ein analoges Videosignal um. Die definitive Dicke des Messgutes wird durch eine Dickenänderung des Messgutes und einer daraus resultierenden Veränderung des elektronischen Signals ermittelt.
Aufbau der Anlage
An eine aus patentierten Aluminiumprofilen bestehende Traverse können bis zu 11 nebeneinanderliegende Messspuren angeordnet werden. Im Aluminiumprofil sind die Kabel- und Luftkanäle integriert und schützen so die Versorgungs- und Messleitungen vor negativen Umwelteinflüssen. Eine Spüllufteinheit verhindert Schmutzablagerungen an der Messsensorik. Über ein Touch Panel können Steuerbefehle direkt an der Messanlage ausgelöst werden.
Kombination mit anderen Messsystemen
Verschiedene GreCon-Messsysteme können nach dem Baukastenprinzip auch zu einem Qualitätscenter kombiniert werden. Systemkombinationen aus einer GreCon-Dickenmessanlage und einer GreCon-Flächengewichtsmessanlage liefern weitere Produktionsrichtwerte, z.B. die mittlere Rohdichte. An ein Prozessleitsystem weitergeleitete Daten ermöglichen den Aufbau einer optimierten Regelstrecke. Umrüst- oder Anfahrtszeiten bei Produktumstellungen lassen sich wesentlich verringern.










